Feb
19
2008
Wenn Sie ein Kind haben, das Haare waschen total doof findet, vermeiden Sie folgendes:
1) Babyshampoo und Babyöl von der selben Firma in ähnlichen Flaschen kaufen
UND
2) Beim abendlichen Baden das Kind beim Haarewaschen helfen lassen, damit es die Scheu vor Shampoo verliert.
Sonst kann es Ihnen nämlich passieren, dass das Kind das Gelernte umsetzt und sich am Morgen nach dem Baden das Haar mit Babyöl “einshampooniert”, welches es sich von der Wickelkommode gemopst hat.
Also wir baden heute ja noch mal.
Seuftz.
Feb
15
2008
Manchmal müssen Eltern stark sein.
Wenn das Kind eine Orgel geschenkt bekommt, zum Beispiel.

(Man beachte die Sitzbanane im passenden 70er-Jahre Giraffen-Look!)
Nach einer Woche gemeinsam mit Kind und Heimorgel in einer Wohnung möchte ich mich wie folgt äußern:
-
Ja, auch ich fand die Idee super, dem Kind ein Musikinstrument ins Zimmer zu stellen.
-
Meinungen ändern sich manchmal.
-
“Wenn es stört, kann man ja die Lautstärke runterdrehen!”
Das stimmt.
Aber mit 21 Monaten versteht man sehr schnell, wo man drehen/drücken muss, damit es wieder lauter wird.
-
Wer sich seiner “Nerven wie Stahlseile” sehr sicher ist, der sei eingeladen zum Härtetest.
- Mambo Kurt ist nix gegen Monsieur und die Begleitautomatik seiner Electone MC-200
- Ich: “Unser Sohn hat ja eine Orgel geschenkt bekommen…”
Nachbarin: “Ja, ich weiß!”
- Wenn ich nett bin, darf ich neben dem Künstler auf dem Klavierhocker sitzen.
Bloss anfassen darf ich nix - da wird meine Hand sofort weggeschoben…
- Die Begeisterung ist ungebrochen. Erstes und letztes Wort eines jeden Tages: “Lala?!”
Hörbeispiele folgen.
Feb
08
2008
Das Wort “Piep” hat bei Monsieur zwei Bedeutungen.
Zum einen sagt das Mäuschen “Piep!”, wenn es sich versteckt hat oder in Bilderbüchern oder auf Kleidungsstücken zu entdecken ist:
“WO bist Du denn?”
“Piep!”
“Und da sind die Mäuse auf der alten Steinmauer…”
“Piep! Piep! Piep!” (Natürlich wird mir jede einzelne Maus gezeigt…)
Das zweite “Piep” ist unsere Mikrowelle. Die piept nämlich auch. Wenn die Gute-Nacht-Milch oder die Gute-Morgen-Milch fertig ist, zum Beispiel. Wenn einem das Kind die Schüssel mit dem Kartoffelpürre aus dem Kühlschrank reicht und “Piep!” sagt, dann hat es Hunger.
Ich sage hier jetzt auch mal “Piep!”…
Gegessen habe ich schon und Fredericks Freunde kenne ich auch schon.
Die Natur hat es -gar nicht dumm- so eingerichtet, dass wir, wenn wir krank werden, dies NACHEINANDER erledigen. Also quasi die Erkrankung weiterreichen, wenn wir mit Ihr fertig sind.
Wie immer trifft es Kinder am ärgsten: Erkältung und Bronchitis allein hätte sicher für einen so kleinen Körper schon gereicht, aber Monsieur hat dann eben noch mal kurz zwei Backenzähne bekommen. Nach sieben Tagen (gefühlte 4 Monate und 500000 graue Haare später) hat der Arme dann aufgehört zu glühen und mal wieder länger als 30 Minuten am Stück geschlafen ohne weinend aufzuwachen.
Dann hat Madame eine Runde geglüht und gehustet.
Als die Zeugnisferien um waren, war ich an der Reihe:
Mit Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Fieber und OHNE Kreislauf im Kinderzimmer zu sitzen und “1-2-3 im Sauseschritt” und “Meine Biber haben Fieber” in einer Endlosschleife zu hören hätte mir ja schon gereicht. So Dinge wie Stubenkoller und Handwerker, die in der Mittagsschlafzeit das Treppenhaus abschleifen, wären da gar nicht nötig gewesen.
Mein Vater hat mir eine Postkarte geschickt, die Ihn als Clown im Kölner Karneval zeigt. Ich hab gelacht und mich gefreut.
Und mir gedacht: Mensch, meld dich doch auch mal wieder.
Auch wenn nix dolles passiert ist, was sich zu schreiben lohnte.
Jan
29
2008
Wir haben gestern Monsieurs Großvater besucht. Der hatte 65. Geburtstag.
Ich: “Komm, wir gehen ins Wohnzimmer, um mit dem Opa anzustossen!”
Monsieur (fasst sich an den Kopf): “Aua!”
Jan
21
2008
(Klick aufs Bild!)
